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  • Sticky Die Akte PentAgrion

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    Neue Informationen zu den einzelnen Themenkomplexen

  • #Kolumbiniade - Ode an Cydonia...

    ...weils majästetisch und prachtvoll klingt. Und nicht so gewöhnlich wie Quitte.

    Im Grunde schließe ich mich hier erstmalig der aktuellen und ganz neuen kolumbiniadischen Bewegung (Link) zu unrecht an, denn so eigentlich gefunden bzw. wiederentdekct habe ich das

    Quitten Gelee 100 Frucht von Göbber

    nicht, sondern es stand unlängst im Kühlschrank. Mit weiblicher Präzision logisch ausgelegt ist das aber auch eine Art von gefunden.

    Quittengelee - ein schöner Scherz, ist die Quitte doch ursprüngliche Namensgeberin der Marmelade (von portugiesisch marmelo für Quitte) - mag man jetzt mehr oder weniger geschmackvoll finden, dabei ist der Geschmack, ja die Farbe - eher wässrig-durchscheinend-gelb - nichts anderes als neumodisch gesagt ein Textanker, also der Ausgangspunkt, der uns zum eigentlichen Ziel führt, nämlich der Erinnerung.

    Erinnerungen sind eine sehr persönliche Sache - auch und gerade bei den massentauglichen Großereignisen der menschlichen Geschichte wie etwa Entdeckung Amerikas, Sputniks piepen, Mondlandung, JFK-Attentat, Woodstock, Mauerfall oder 9/11 - und sie helfen uns, das zu sein, was wir aktuell sind, denn sie dienen dazu, das wir nicht vergessen, was gewesen ist. Oder vielmehr, was wir glauben, das gewesen ist, denn Erinnerungen sind eher subjektiv, denn wahrheitsgemäß.

    Unabhängig davon - ein Textanker wie Quittengelee erinnert mich an meine Kindheit, speziell an meine Oma. Und ihren Garten. Denn neben Erdbeerennüssen (und Stachel-, Him- und Johannisbeeren)gab es da auch Kartoffeln, Lauch, Kopfsalat, Tomaten und all so ein Gemüsezeugs (also Dinge, für die sich ein normales Kind eher weniger begeistert) und natürlich: Bäume.

    Prima zum klettern - mein Tarzanschrei war zeitweise legendär, besonders wenn im Fall eines echten Falls die letzten Buchstaben tatsächlich mit überzeugender Inbrunst ausgestoßen wurden und nahtlos in einen mindestens ebenso legendären Schmerzensschreilaut übergingen. Quasi der letzte Kitzel im Gaumen beim Abgang. Kein Wunder, wohnte Oma doch im Herzen des besten Weinanbaugebietes der Welt: Rhoihesse.

    Außerdem wuchsen auf diesen natürlichen Klettergerüsten auch Früchte. Äpfel, Birnen, Pflaumen und eben - Quitten. Alles gegenüber Gemüse mit unschlagbaren Vorteilen behaftet, denn man konnte nicht nur pur genießen (bis auf die Quitte, wie mehrere ernsthafte Feldversuche ergaben), sondern auch zu köstlicher Marmelade/Gelee verarbeiten. Manches auch zu Konfitüre. Also mal mit mal ohne Fruchtstücke bzw. nur aus dem Fruchtsaft. Heute unterteilt man ja anders, das Rad des Lebens und der Bürokratie dreht sich eben weiter und weiter und weiter, bis die Gurke einheitlich genormt gekrümmt ist. Bzw. war.

    Omas Garten... Ich glaube, irgendwie hat nahezu jeder ein ganz eigenes Bild dazu im Kopf. Besser gesagt in einem Raum der Kathedrale der Erinnerung. Erscheint mir geradezu als Archetyp, so ähnlich wie Nachbars Garten. Ihr wißt schon - der mit den Kirschen. Die so toll geschmeckt haben, frisch stibizt und die Diebestour bejohlend auf flotten Kindsbeinen dem Nachbarn entronnen.
    Falls uns die Erinnerung daran nicht trügt. Oder wir keine Sauerkirschen erwischt hatten. Oder es keinen Nachbarn gab, sondern eine Nachbarin. Seinerzeit damalsig also eher ein Fall für Papa. Oder die sehr emanzipierte Mama. Oder extrem Frühreife.

    Oma. Nahezu nur echt mit Kopftuch und Kittelschürze. Hatte den Krieg er- und überlebt (Opa blieb an der Ostfront), sprach aber nicht gerne über diese Zeit, schon gar nicht mit ihren Enkeln. Verwöhnte diese viel lieber mit Leckereien. Kennt jemand noch den Geruch von tatsächlich selbst hergestelltem Zuckerwerk..? Bspw. Krapfen/Kreppel/Berliner..? Nix da mit irgendwelchen Fertigmischungen - ja nichtmal einen Elektroherd hatte Oma; da wurde noch mit Holz und Kohle geheizt. Und das Klo war zum plumpsen lassen und auf dem Hof. Holztür mit dem Herzguckloch oben mittig.
    Jeden Sonntag kam die ganze Familie zusammen zum...heute würde man wohl Brunch sagen, damals war es Mittagessen und Kaffee (und vor allem Kuchen. Selbstgebackener Kuchen. Und für die etwas älteren Enkel gabs statt Kakao sogar echten Muckefuck, also Caro-Kaffee, das berühmt-berüchtigte Malzkaffee(ersatzgetränk)).

    Quittengelee als Erinnerungsbrücke an eine aus heutiger Sicht nahezu perfekte Zeit. Obwohl es doof war, Kind zu sein, denn man durfte im Vergleich zu den Erwachsenen ja nichts. Und erinnert sich noch jemand an den kalten Krieg..? Lackierte Kinderbettchen und Holzspielzeug, die ohne weitere Untersuchungen ob der Dämpfe und Stoffe, die beim täglichen Gebrauch gelöst werden konnten in den Handel und Eltern- wie Kinderhände kamen. Plastikflaschen ohne Pfand und echte Coca-Cola anstatt Coke. Vom Sandmännchen ganz zu schweigen.

    Egal - der/das Quittengelee schmeckt; sicherlich nicht meine Lieblingssorte, aber - selbst für mich überraschend - mit deutlich mehr Erinnerungen verbunden als bspw. Sorten wie Erd- oder Brombeer.

  • WoRüBli 24/2013: getroffene Hunde beißen...

    ...oder auch nicht. Oder auch nicht nicht. Oder an anderer Stelle.
    Sehr verwirrende Geschichte(n). Um die es ja eigentlich gar nicht gehen soll.
    Mag daran liegen - also, nicht um die es ja eigentlich gar nicht gehen soll, sondern vielmehr beißen bellen. Oder auch nicht. (etc.) daß das Leben an und für sich eine aneinanderreihung von Seltsamkeiten darstellt, an die wir uns im Laufe der Zeit mal mehr mal weniger gewöhnen. Und es nichts zu bellen/beißen gab, aber das ist ja kein Grund, nichtmal Hindernis.
    Unverständlich..?
    Vielleicht bin ich schlicht ein Genie, denn wer versteht schon ein Genie..? Oder eben doch unverständlich, macht aber nichts, Kryptik fetzt. Bisweilen.
    Wenn mir das jetzt noch jemand dechiffrieren könnte, bitte, danke.

    sie lasen einen Beitrag zum Thema: Weisheit des Eintrages

    And now to something worum es eigentlich hier geht:

    Nachtbüchleins kleiner Wochenrückblick

    => BlogLand kolumbiniadet. Fragezeichen aus den Gesichtsmuskeln geformt..? Dem kann abgeholfen werden, guggst Du Erklärung und Beispiel 1 und Beispiel 2

    => da wir gerade übers BlogLand reden... Blaubeerinas Umfrage bzgl. der Ladezeitenproblematik läuft weiterhin und vielleicht findet man ja doch einen Ansatzpunkt - außer löschen - wenn sich genügend Betroffene beteiligen

    => in China fiel ein Sack Reis um und die US-Geheimdienste haben absolut sichere Beweise, das Saddam Hussein Syriens Regierung Massenvernichtungswaffen bastelt Chemiewaffen einsetzt

    => es gibt tatsächlich einen (Haar)Farbton, der sich Erdbeer-Blond nennt 8| Klingt - dem optischen Anschein nach - leckerer als Rotblond...

    => aber ich will nicht unken, gibt ja auch Erdbeerkäse :>>

    => interessant auch, das SAT1 Oscarpreisträgerin Halle Berry als Hollywoodsternchen sieht :))

    => auf demselben Sender laufen DokuSoapTainmentUnterschichtenTV-Formate, in denen man ganz neue medizinische Erkenntnisse gewinnen kann:

    "Es war gar kein Hirntumor, sondern was urologisches."

    => womit wenigstens bewiesen wäre, das Männer ebendoch nicht mit dem "besten Stück" denken :))

    => Rotweinnasefrauennichtversteher Brüderle hat der FDP schonmal ein neues Ziel gegeben: Absturz. In Seinem Fall vom Podium, dank entsprechender Frakturen kann niemand sagen, das hätte nicht Hand und Fuß gehabt

    => wo wir gerade bei der Pseudowirtschaftspartei FDP sind: die Zahl der Privatinsolvenzen hierzulande steigt und mittlerweile mahnen selbst ausländische Ökonomen ein Ende der Dumpinglöhne an, damit 'schlaaaaand sich nicht selbst das Wasser abgräbt

    => endlich Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

    Und nun noch das Wetter die Leseempfehlungen:

    (als Idee übernommen von DarkRose)

    Kommen wir nun zur Vernetzung weiterer Wochenrückblicke - hier im Angebot:


    - T.G.i.F. - Höhenflüge, Trennungen und wer sonst noch durchdreht von Frau vonB-lang

    - Wochenrückblick: 10.06.12 - 16.06.13 von DieGraefin1978 Link folgt

    - 24 Kalenderwoche von Nosferatu1875 Link folgt

    - Meine Woche [24/2013] - von Dark_Rose Link folgt

    - Wochenrückblick 16.06.2013 von Travel-Girl

    - Juni II von Pinky710

    - Wochenrückblicker 2013-24 von Dirpet Link folgt

    - Always on sundays #33 von Sternschnuppchen Link folgt

    - Wochenrückblick + gemeinsam lesen von Fantasie-und-Traeumerei Link folgt

    - Weekly Update #57 von Lesemonster Link folgt

    - Wochenrückblick 24/13 von Ruhrpottperle Link folgt

    - so resume der woche und ein fast fertiges bildchen von Ravenshadow

    - Weekly Update #18 von Sofiama Link folgt

    - Der 24. Sonntag von DoerteGoesToEngland

    - [Highlights Of The Week] # KW 24/2013 von MaryJoBenz

    P.S. Weitere Blogger-WochenRückBlicke sind gern gesehen ;)

  • das kleine Kochbüchlein: das Wetter steht (endlich)...

    ...auf Grillsaison, obwohl - bei schönem Wetter kann ja jeder grillen. Wobei man jetzt auch gerne darüber diskutieren kann, was genau schönes Wetter sein mag...

    Trotzdem - machen wir uns nichts vor: grillen bei Sonnenschein und knapp 40° im nichtvorhandenen Schatten ist die schönste Art, den eigenen Körper zu überhitzen und durch verstärktes schwitzen um wertvolle Mineralstoffe zu bringen :>>

    Damit Frau auch mal die Chance hat, selbst und ganz tatkräftig und direkt am Grill auszuharren, wollen wir den Grillrost ausnahmsweise mal nicht mit Fleisch bedecken.

    Damit er - der Rost - nun nicht nackt bleibt und Frau nicht nur zum abschrubben desselben herangezogen wird, muß da jetzt also ein qualitativer Fleischersatz drauf. Dabei können wir nicht einfach irgendwas nehmen, denn Fleischersatz sollte ja "geschmacklich, haptisch oder vom Proteingehalt (ugs.: Eiweißgehalt) her Fleisch ähneln, ohne aus Fleisch hergestellt zu sein".

    Über Gehalt, also Geld, spricht man bekanntlich nicht, ergo können wir die Eiweißmenge ignorieren. Für das haptliche im übertragenen Sinne sorgen wir schon noch, außerdem wollen wir ja kein Fingerfood produzieren... Und Geschmack ist glücklicherweise Einstein, also relativ.

    Nachdem dies alles umfassend weitgehend ungeklärt geblieben ist, entscheiden wir uns für Kürbis.

    Kürbis im Sommer..? Ja, Kürbis kann man auch an anderen Tagen außer Halloween konsumieren. Aus Gründen der Dekadenz wählen wir natürlich nicht irgendeinen Kürbis, sondern etwas, das zumindest geringfügig unaussprechlicher ist, schließlich liegt man nobel blaß oben auf der Liege oder so. Also greifen wir beherzt zur Zucchini, weil Zucchero ja nichts mit Kürbis zu tun hat und wir uns den als Showact der heimischen Grillgartenparty eh nicht leisten können.

    Wir scheibieren die Zucchini, was bedeutet, wir entfernen die Enden mit dem Strungüberrest und schneiden oder besser hobeln von hinten nach vorne oder auch gerne mal von vorne nach hinten, also der Länge nach eben Scheibe um Scheibe herunter. Ist wie Wurst schneiden, nur horizontal.

    Weil wir diesmal ja Frauen grillen lassen wollen, gehen wir weiterhin planvoll vor, statt aus dem Bauch heraus zu agieren. Will sagen: man grillt bei Wind un' Wetter, Frau rechnet lieber Wochen im voraus damit, das es regnet und kauft deshalb rechtzeitig eine sog. Grillpfanne, früher auch gerne mal nach einer us-amerikanischen Western-TV-Serie benannt.

    Wir oder besser der weibliche Anteil der Bevölkerung und diejenigen Männer, welche ihre persönliche weibliche Seite an und in sich entdeckt haben, lassen die gerifelte Pfanne erstmal heiß werden, ehe wi den Pfannenbodenerhitzungsgrad mittels Olivenöl geringfügig abkühlen, was uns zu einer eiteren Geduldsprobe zwingt, bis das Öl aus Oliven Temperatur hat. Darin lassen wir dann die Zucchinischeiben schwimmen, bis sie das Grillmuster angenommen haben und durchgegart sind.

    Die so nach und nach fertiggestellten Fleischersatzscheiben betten wir in eine Form, deren Größe der durchschnittlichen zucchinischeibenfleischersatzgröße angepaßt ist. Weil wir mit Frauen arbeiten bzw. arbeiten lassen, müssen wir nicht extra betonen, das nichts überlappen soll.

    Damit wir jetzt nicht einfach die zuvor zerschnibbelte Zucchini wieder mit Röstaromen versehen zusammenbauen, bedecken wir jede Schicht mit groben Meersalz - man(n) kann natürlich auch ungrobes mehr Salz verwenden - und frischen Minzblättchen. Und, wer mag, hauchdünn gehobelten Knoblauchscheibchen.

    Und das machen wir Schicht um Schicht; man darf sich dabei gerne auch ein bißchen wie ein Maurer fühlen :)

    Ganz oben - quasi auf dem Sims - wird nicht mehr gesalzt, stattdesen ein paar Minzblättlein-fein mehr aus dekorativen Gründen und - für den Geschmack - ein recht ordentlicher Schuß Olivenöl.

    Zwecks Energieersparnis lassen wir alles alles nun ein wenig abkühlen, ehe wir es für 24 Stunden - 23 Stunden 59 Minuten geht ebenso, wie wenigstens zwei, drei Stündchen - in den Kühlschrank stellen, nach dem herausnehmen wieder eine gute Stunde auf Raumtemperatur erwärmen lassen und uns dann endlich schemcken lassen dürfen/müssen.

    Ganz generell fällt dieses Gericht unter Antipasto, was die Einzahl von Antipasti ist, aber weil Anti immer gleich so negativ klingt, nennen wir unser Werk lieber: stabile Fleischersatzkonstruktion.

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  • WoRüBli 23/2013: Produkttestblogs erfreuen sich großer Beliebtheit...

    ...als Zielobjekt von Hohn, Spott und um den Niedergang von BlogLand zu dokumentieren.

    Ich will jetzt nicht sagen, daß das ungerecht wäre, denn die große Masse - soweit die subjektive Wahrnehmung reicht - erfüllt alle Kriterien, die man sich von einer schlecht synchronisierten Dauerwerbesendung auf einem überbewerteten Kaffeefahrtenverkaufskanal zu einem völlig überflüssigen und haushoch überteuertem Produkt vorstellen mag.

    Um es kürzer zu sagen: sie sind einfach - Pardon - Scheiße.

    Etwas netter formuliert: da findet sich lustlos zusammengetragene Textbausteine aus anderen Veröffentlichungen zum gleichen Thema, halbgar kopierte Klappentexte und Photos, für die einen die verwendete Cam auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen sollte. Man kann oft genug deutlich den entscheidenden Unterschied zwischen kann's nicht besser und lieblos erkennen - wobei ich mich da als ehemaliger und gelegentlicher Produkttester nichtmal ausnehmen will.

    (Hier Raum zum Widerspruch durch begeisterte EinhardsProduktestsLeser_in_innen)

    Dabei geht das auch anders, wie Töpferschnecke hier belegt und Beiträge vonB-Lang in Frielings virtueller Literaturzeitschrift. Auch gern gelesen die Rezensionen von Spieler7 und Albert Knorr oder nützliche PC-Anwendungen, ausführlich auf Alltagstauglichkeit von Realasmodis getestet. Auch mein Lieblings-Ewok Teddykrieger hatte einst einen gern gelesenen reinen Produktestblog.

    Sicherlich gibt es noch mehr lesenswerte Gelegenheits- oder Dauerprodukttestblogger; die fallen mir aber in der Masse der eingangs erwähnten nicht sosehr auf wie jene, die ich auf der FreundesListe habe. Und natürlich gibt es auch andere Themenschwerpunkte als Literatur, aber das interesiert mich in aller Regel - und auch außerhalb der Menstruation - nicht wirklich und für Dinge, die mich nicht interessieren, ist mir aufgrund des fortgeschrittenen Alters die eigene Lebenszeit nun doch zu schade.

    Was ich eigentlich sagen will: wer halt gern Produkte testet und darüber berichten mag - ob bezahlt oder unbezahlt - dem sei das völlig unbenommen. So wie man ja auch jene Blogger bloggen läßt, die nahezu sekundengenau den Tagesablauf schildern inklusive Details, die man als mehr oder weniger Außenstehender gar nicht wissen will. Oder nur Texte anderer Quellen wiedergeben. Oder solche, die sich mit YouTubeVideos schmücken. Mit oder ohne Mucke. Wenn ohne ist es meist Krach

    Denn wenn jene Spezies Blogger, die sich doch eher etwas abfällig über die Produkttester äußern - sei es todernst oder auch mal durchaus augenzwinkernd - etwas von diesen Produkttestbloggern lernen kann, so ist es Net(t)iquette ein Stichwort, das mich daran erinnert, darüber doch auch mal einen erhellenden Eintrag im BlogLand-FAQ zu verfassen zum einen und das verzahnende vernetzen untereinander zwecks größerer Reichweite, obwohl doch die einzelnen Mitglieder innerhalb dieser selbstgeschaffenen Netzwerke in recht starker Konkurrenz zu den anderen stehen; schließlich ist auch so ein Kuchen wir der Werbeetat begrenzt. Und je mehr davon profitieren wollen, desto kleiner fällt die eigene Gewinnmarge aus.

    Erstaunlich, eine Konstellation, die so eigentlich nicht funktionieren dürfte - und es dennoch tut. Aber das haben sich die Produkttester wohl von der Hummel abgeschaut, denn nahezu rein physikalisch betrachtet kann die ja auch nicht fliegen, was die Hummel ganz unphysikalisch und praktisch nicht daran hindert, es doch zu tun.

    sie lasen einen Beitrag zum Thema: Weisheit des Eintrages

    And now to something worum es eigentlich hier geht:

    Nachtbüchleins kleiner Wochenrückblick

    => Wasser. Überall. Vorwiegend an und um Flüsse, Bäche, Rinnsale. Und den dazugehörigen "Auslaufflächen". Unverschämtheit, schließlich ist das letzte Jahrhunderthochwasser gerade mal 11 Jahre her. Obwohl - ist ja 2013 kein Jahrhunderthochwasser, der Scheitelpunkt lag allüberall knapp aber dennoch unter dem von 2002

    => dazugehörig: in Pirna sollte nach dem oderhochwassererlichen Jahrhundertflut 2002 eine Hochwasserschutzmauer - nannte man früher Damm - errichtet werden, was empörte Bürger mittels Bürgerbegehren entschieden ablehnten. Weil: man wollte sich die schöne Aussicht aufs nahe Gewässer nicht verwehren lassen. Nun ist der Aus- ein Ganznahblick und Mitleid hält sich in (sehr) engen Grenzen

    => und wo wir gerade von ganz viel Wasser reden: Esther Williams, die badende Venus, ist tot. Ja, zuvor lebte Sie tatsächlich noch. Zu ihrer Zeit war Sie eine Traumfraunixe, nach heutigen Maßstäben - ebenso wie Marilyn Monroe - wohl eher ein Walfisch - was auch immer sexy an einem dünn mit Haut übrzogenem Gerippe sein soll

    => richtige Entscheidungen aufgrund falscher Informationen...das läßt für die Landesverteidigung hoffen. Nichts gutes, aber wer sagt, daß Hoffnung nicht auch (mal) pessimistisch sein darf..?

    => Bodenaufprallsorge - im Volksmund oft fälschlicherweise als Höhenangst tituliert - soll eine Wahrnehmungsstörung sein, welche durch Übung, also Konfrontation mit der (Lebens)Gefahr geheilt wird. Ganz ehrlich: dann soll man auch Alkoholiker zum Braumeister ernennen :>

    => die unsterbliche und gewaltfreie Weisheit wer ficken will muß freundlich sein kennt jeder, doch freundlich sein kann man durchaus auch ohne ficken. Dann ist der hoffnungsvolle Aspekt der Angelegenheit auch weniger Alimentebedürftig. Kommunikation ist ja nie sinnlos...okay, fast nie, aber ohne alle notwendigen Infos zu haben, ist es einer kritischen Minimasse gegenüber verzeihlich, wenn man nachfragt bzw. auf für Experten offensichtliche Fehler hinweist, weil man eben viel zu lange hingehalten wurde und dementsprechend mißtrauisch ist und trotz lobenswertem SoloEinsatz wohl auch erstmal bleiben wird, denn eine Blaubeere allein macht noch kein funktionierendes Unternehmen. Mehr dazu hier.

    => wo wir gerade über Weisheit philosophierten...die Weisheit der Vielen wird ja gerne gerühmt - spätestens seit Einführung des 4. WWM-Jokers - doch ebendiese nützt gar nichts, wenn selbst elementarste Grundbegriffe sinn- und verständnisfrei unbekannt sind

    => nachdem ich mittelunlängst ja aufmerksam gemacht wurde, habe ich nun (nach einer Woche Lesefreude) fertig und muß sagen: der Produkttest trifft in allen Punkten zu

    => die Briten hörten die Amerikaner ab, wie die das Internet abhörten - oder so. Mit anderen Worten: man benutzt auch auf der Insel Google, Facebook & Co.

    => Putin hat sich getrennt - von der Frau, nicht vom Amt, aber das hat er ja auch noch nicht 30 Jahre inne. Soll nochmal einer sagen, der Putin sei nicht freiheitsliebend...

    => und das Blaukraut Brautkleid war schön; schlichte Eleganz. Mein Highlight während Marie Fredriksson sang war die ältere Dame mit dem durchbrochenen Ornamentik-Bolero

    Und nun noch das Wetter die Leseempfehlungen:

    (als Idee übernommen von DarkRose)

    Kommen wir nun zur Vernetzung weiterer Wochenrückblicke - hier im Angebot:


    - T.G.i.F. - mit Nebeneffekt von Frau vonB-lang

    - 23 Woche von Nosferatu1875

    - Wochenrückblick 09.06.2013 von Travel-Girl

    - Always on sundays #32 von Sternschnuppchen

    - Wochenrückblick + gemeinsam lesen von Fantasie-und-Traeumerei

    - rückblick, und immer noch nass..... und wie es weitergeht von Ravenshadow

    - Weekly Update #17 von Sofiama

    - Der 23. Sonntag von DoerteGoesToEngland

    P.S. Weitere Blogger-WochenRückBlicke sind gern gesehen ;)

  • Kinz & Hunz...

    ...unterhalten sich über dieses, jenes, welches und anderes:

    Kinz & Hunz

    Hunz:
    "Hallöchen, Herr Kinz!"

    Kinz:
    "Guten Tag, Herr Hunz, wie ist das befinden..?"

    Hunz:
    "Oh, soweit gut, ich mache mir gerade über nichts Gedanken."

    Kinz:
    "Ah, das Nichts ist das einzige grosse Weltwunder."

    Hunz:
    "Sagen Sie bloß..?"

    Kinz:
    "Der belgische Surrealist René Magritte. Denn, so Shakespeare, Nichts ist mehr als etwas. Martin Heidegger postulierte der Mensch ist der Platzhalter des Nichts, doch wir fürchten das Nichts, wie die Kinder das Finstere, meinte Schopenhauer. Vielleicht hat darauf Hebbel die Antwort: alles kann man sich denken, Gott, den Tod, nur nicht das Nichts."

    Hunz:
    "Also sollte man doch lieber nicht an Nichts denken..?"

    Kinz:
    "Sicher ist, daß nichts sicher ist. Selbst das nicht."

    Hunz:
    "Sie sagen es."

    Kinz:
    "Ringelnatz. Maurice Maeterlinck gab uns aber auf den Weg: dem Wesen unsres Verstandes und wahrscheinlich jedes denkbaren Verstandes ist es ebenso unmöglich, das Nichts zu begreifen, wie die Begrenzung des Unendlichen. Zudem gibt es nur ein negatives Unendliches eine Art unendlicher Finsternis im Gegensatz zu dem Unendlichen, das unser Verstand zu durchleuchten sucht."

    Hunz:
    "Hm-äh...hmm..."

    Kinz:
    "Für Sie vielleicht verständlicher: Nichts ist nicht nur nichts, sondern kann alles gewesen sein und werden."

    Hunz:
    "So habe ich das ja noch gar nicht betrachtet! Wie gut, das wir darüber gesprochen haben."

    Kinz:
    "In der Tat. Dann noch einen schönen Tag, Herr Hunz."

    Dedicated to Ormuz

    LogoH&K

  • das kleine Kochbüchlein: Ich hatte ja Kuchen versprochen...

    ...aber glücklicherweise keine konkrete Zielzeitangabe gemacht :>>

    Aber es gibt zumindest etwas mit Teig, das ist ein Anfang :D

    Die wenigsten werden sich noch an den ersten teutonischen Fernsehkoch erinnern...

    Nein, Max Inzinger war es nicht ;) Der war lediglich der erste (west)deutsche Koch im TV; der erste Fernsehkoch aber war Carl Clemens Hahn, welcher sich aber nach Seinem Geburtsort Wilmenrod nannte und eigentlich Schauspieler war.

    Und ebenjener Wilmenroder erfand u.a. den Hawaii-Toast, der sich auch heute noch auf vielen Speisekarten wiederfindet.

    Oh, ich sehe augenrollen und höre gelangweiltes aufstöhnen - Toast Hawaii, wie bieder, unspektakulär und altbacken...

    Letzteres aber nur, wenn man altes Brot hernimmt.

    Hm, ja. Und nein, des schließlich sind wir hier im kleinen NachtKochbüchlein und das bedeutet, das eben alles etwas ...nennen wir es anders ist... ;)

    Damit trotzdem ein gewiser Wiedererkennungseffekt entsteht, verzichten wir schonmal nicht auf das althergebrachte...okay, appetitanregender klingt wohl klassische Toastbrot. Für die Gesundheitsfanatiker und Alkoholiker unter uns darf es gerne auch MehrKornToast sein.

    Der wird erstmal angetoastet, soll dabei nur leicht Farbe annehmen, damit er im weiteren Essensfertigstellungsprozeß nicht knüppelsteinbrettstahlhart wird.

    Auf diesen angetoasteten Toast streichen wir nun dünn Preiselbeermarmelade. Wobei wir mal großzügig ignorieren, das es eigentlich keine Marmelade ist, weil Preiselbeeren keine Zitrusfrüchte sind. Außerdem wollen wir ja Fruchtstücke haben, die sind aber selbst in der Konfitüre hierzulande nicht länger vorgeschrieben. Zum Gelee will ich dabei gar nichts sagen

    Auf die Preiselbeeren legen wir nun - je nach persönlichem Geschmack - eine Scheibe Kochschinken, Salami (was originalsprachlich ja die Mehrzahl wäre, aber wir Teutonen sind ja fremdsprachlich flexibel, beherrschen wir ja nichtmal die eigene Sprache) oder rohen Schinken auf. Ja, Fleisch und ich habe nicht speziell darauf hingewiesen und mir auch jeden augenzwinkernden Spruch Richtung ihrwißtschonwem verkniffen

    Nun schälen wir eine Banane und schneiden sie in Scheiben; nicht zu dick und nicht zu dünn. Auch wieder eine Frage des Geschmacks und der ganz persönlichen Möglichkeiten, die Futterluke aufzusperren Damit die Scheiben besser am dafür eingeplanten Platz verweilen zementieren wir sie mit etwas herzhaft gewürzten Pflaumenmus(es) leicht ein.

    Auf die Bananenscheiben packen wir Ananas, aber nicht irgendwelche, sondern ruhig aus der Dose. Aber nicht direkt aus der Dose, denn von dort wandern die Scheiben erstmal in eine erhitzte Pfanne um kurz aber knackig in Honig geschwenkt zu werden.

    Auf die Honigananas kommt jetzt ein Hauch von Curry, einer Gewürzmischung, zu der ich bei Gelegenheit auch mal mehr als nur ein paar Worte verlieren sollte.

    In das Loch der nassen Anna - kein Grund rot zu werden - füllen wir einen Klecks Sauce Hollondaise, gerne aus der Packung.

    Und über alles breiten wir dann - quasi als Mantel des Schweigens - eine Scheibe Käse.
    Aber wir nehmen nicht irgendeinen Käse scheibiert, schon gar keinen Schmelzkäse. Es darf schon lecker sein, am besten Greyerzer.

    Und nun aber ab in den Backofen zwecks überbackung.

    Um dem ganzen kleinen Kalorientürmchen noch das Fettkrönchen aufzusetzen, kann man gerne zwei Scheibchen angebratenen Bacon über dem gerade überbackenen Käse kreuzweise drapieren.

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  • WoRüBli 22/2013: Warum protestieren Tierschützer wie #PETA gegen Pelz-...

    ...nicht aber gegen Lederkleidung..? |-|

    Die humoristische - und hier und da sicherlich auch ganz praktische - Antwort lautet: weil man alte Omas sicherer anblaffen kann, als einen gestandenen Hells Angel.

    Wenn wir ausgegrinst haben, können wir uns wohl der wahrscheinlicheren Antwort widmen: weil Leder oft genug als "Abfallprodukt" entsteht, Pelz hingegen Primärziel der jeweiligen Tierzucht & -tötung ist.

    Jetzt nichts gegen Tiertötungen an sich - immerhin macht das PETA ganz offen in den USA, außerdem werden weltweit ja auch nach Recht & Gesetz Menschen getötet, manchmal als bestrafung, manchmal nennt man es aber auch "Krieg". Und damit sind wir beim eigentlichen Problem, das ich - als Tierliebhaber und von Katzen besessener Zweibeiner Dosenöffner - mit Tierschützern habe. Denn das, was dort an Ressourcen - Geld, Zeit, "Manpower", Kreativität und Werbung hineingesteckt wird, fehlt an genau dem, um Menschen zu schützen. Und eines ist wohl klar: solange es noch irgendwo auf dieser Welt Menschen gibt, denen es schlecht geht, wird es garantiert auch Tiere geben, denen es ebenso nicht gut geht.

    Denn wenn uns als Mensch(en) die eigene Art doch im Grunde sowas von egal ist, was sollen wir dann effektiv für die vielen anderen Arten auf dieser Welt empfinden..?

    Logische Schlußfolgerung: Menschenschutz ist Tierschutz.

    sie lasen einen Beitrag zum Thema: Weisheit des Eintrages

    And now to something worum es eigentlich hier geht:

    Nachtbüchleins kleiner Wochenrückblick

    => offenbar nur, um mich als kleinen Lügner dastehen zu lassen, wurden vier Techniker engagiert, die sich aktuell dem Problem Ladezeiten annehmen. :>> Und das sogar bei Blog.de, nicht bei Facebook ;) Zwecks weiterer Fehlerquelleneingrenzungsunddamitursachenfindungsstrategie wird darum gebeten, das die Betroffenen - und gerne auch jene, die das Problem nur vom hörensagen kennen - ein paar kleine Fragen beantworten und zwar hier. Soviel Einsatz spät aber dennoch erfreut sicherlich nicht nur mich, also beteiligt euch bitte rege !

    => in diesem Zusammenhang weise ich auch gerne (nochmal) daraufhin, das beständiges nachbohren, -haken offenbar doch nicht dazu führt, das vor lauter Frust die Plattform geschlossen wird, sondern sich (mal wieder) etwas tut. Usern wie Wirrkopf, Powerfjord und ähnlichen "Wir-haben-kein-Problem-also-was-regt-ihr-anderen-euch-eigentlich-auf"-Bloggern hier kann man also beruhigt empfehlen:

    => und wo wir gerade übers bloggen an, für und um sich herum reden... Da gibt es eine Frage vonB-lang ;)

    => wie singt der Volksmund so schön..? Unter den Toren der Brücke am Fuße der Stadt des Bahnhofs... Kann man bspw hier hören, allerdings findet man dort kein Söldner- sondern "nur" ein Widerlager, aber das haben Brücken nunmal bisweilen so an sich...

    => und es war auch schon wieder Dienstag:

    => die stolzen Rosen pausieren ja mal wieder und beide, Peter Plate & AnNa R., ließen unabhängig voneinander die Welt wissen, sie wollten nach so langer gemeinsamer Schaffenszeit nun auch mal jeder für sich eigene Wege gehen und Neues probieren. Guter Vorsatz, keine Frage. Die Frage ist vielmehr, warum beide Soloprojekte - abgesehen von Peters viel zu dünner Stimme - nach wie vor wie Rosenstolz klingen..?

    => Surfin U.S.A. war mal, die Tage war und ist angesagt: surfin Thüringen, es findet sich ja kaum noch eine Straße, die rein optisch und bzgl. der Befahrbarkeit nicht den Eindruck eines Wildwasserfluses vermittelt

    => Angie M. plant Wahlkampfgeschenke an fast alles und beinahe jeden und mancher wundert sich darüber, fragt gar wer soll das bezahlen ..? klare Antwort: die Beschenkten, sofern die Geschenke überhaupt zugestellt werden, wir sprechen schließlich von Wahlkampfgeschenken, quasi ein Geschenkgutschein, der nur bis zum vorläufigen amtlichen Endergebnis gültig ist

    => wo wir gerade bei Politik sind: da verlängert die EU mit stolzgeschwellter Brust die bestehenden Sanktionen gegen Syrien. Gleichzeitig läuft das EU-Waffenembargo gegen Syrien aus. Man - die EU-Außenminister - konnte sich nicht auf eine Verlängerung einigen. Ich gebe zu, die EU macht es ihren Gegnern aber auch wirklich leicht

    => meteorologisch war ja auch Sommeranfang, ein weiterer Beweis dafür, das die Mehrzahl von Meteorologe eben doch Meteorolüge ist

    Und nun noch das Wetter die Leseempfehlungen:

    (als Idee übernommen von DarkRose)

    Kommen wir nun zur Vernetzung weiterer Wochenrückblicke - hier im Angebot:


    - T.G.i.F. - zwischen Krücken und gezielter Ignoranz von Frau vonB-lang

    - Wochenrückblick 26.05.2013 von Travel-Girl

    - Juni I von Pinky710

    - Always on sundays #31 von Sternschnuppchen

    - Wochenrückblick + gemeinsam lesen + Monatsstatistik von Fantasie-und-Traeumerei

    - Weekly Update #55 von Lesemonster

    - Weekly Update #16 von Sofiama

    P.S. Weitere Blogger-WochenRückBlicke sind gern gesehen ;)

  • das kleine Kochbüchlein: Ich möge mich in fleischlichen Rezepturen doch nicht mehr ...

    ...über Vegetarier, Veganer und sonstige NichtFleischKonsumierende luhuhustig machen, wurde mir zugetragen.
    Dann künftig wohl eben in jenen Rezepten ohne Fleisch ;D

    Wo wir aber gerade bei ohne Fleisch sind - vergessen wir das ganz schnell wieder, denn ohne Fleisch würde dem nachfolgenden Küchenunglück im wahrsten Sinne des Wortes die Grundlage fehlen.

    Wir nehmen uns also pro Essenseinlaßöffnung, die am Ende der ganzen Arbeit zu stopfen ist, zwei Schweinemedaillons, also zwei Stücke aus dem Filet bzw. der Lende. Wobei heutzutage der Begriff Medaillon nicht mehr ganz so eng wie anno dazumal gesehen wird, "Medis" darf sich nahezu alles nennen, was "aus einer beliebigen zum Kurzbraten geeigneten sehnenarmen Muskelpartie geschnitten werden kann".

    Ehe unsere Verwirrung weiter ansteigt, greifen wir zu...Salz & Pfeffer und braten die Medaillons auf einer Seite scharf an.

    Weil nun aber dieser Garprozeß regelrecht zu einseitig wäre, lupfen wir die Medis aus der Pfanne und packen sie stattdesen in eine gut gefettete Auflaufform feuerfester Natur. Die angebranntene Seite ruht dabei auf dem Boden der Form bzw. des Gefäßes.

    Feuerfest meint übrigens Gegenstände, die bis zu 1500 ° C locker aushalten; so hoch müssen wir den Backofen aber gar nicht drehen.

    Weil so eine unangebratene Fleischoberseite aber nun so gar nicht besonders appetitlich wirkt - fleischverzehrende Menschen neigen ja nur selten zur Rohkostform... - muß da erstmal Senf drauf. Gestrichen, nicht getupft.

    Ein Geräusch weckt unsere Aufmerksamkeit und tatsächlich - praktischerweise haben wir vergessen, die Hitze unterhalb der Anbratpfanne herunterzuregulieren; nun können wir feingewürfelte Zwiebeln, Champignons und Speck darin anschwitzen, mit einem Tropfen Alkohol ablöschen - d.h. den "Bldensatz" lösen; macht das spülen leichter, was die Frau freut und sich freuende Frauen sind...toll, um nicht zu sagen hinreißend - und dann unter massiver Zuhilfenahme von ungeschlagener Schlagsahne, Eigelb, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und etwas Basilikum eine festere, aber nicht völlig unflüssige Masse herzustellen, die wir mit einigen Butterflöckchen garniert auf den Medaillons verteilen (tun).

    Jetzt das ganze in den Backofen und eine mittelkleine Weile vor sich hin schmurgeln und gratinieren lassen.

    Dazu paßt ein bspw. frittiertes Feuerzeug oder auch Essfolinkartoffeln.

    Sie genossen einen Beitrag aus

  • WoRüBli 21/2013: Was Du nicht willst das man Dir tu...

    ...das tu auch keinem anderen, soll Jesus gepredigt haben. Hat er auch, aber positiver formuliert, nämlich Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Quasi das jüdische Gebot der Nächstenliebe ganz praktisch und unmißverständlich erklärt.
    Wobei die eher negative Formulierung des Volksmundes wohl doch letztlich effektiver und zielgenauer ist, denn wer will schon, das ihm (oder ihr) Böses widerfährt, solange man es nicht mit Masochisten zu tun hat..? Gutes hingegen - nun, der Volksmund belehrt uns, das wenigstens einige der bösesten Taten aus guter Absicht geschehen sind...

    sie lasen einen Beitrag zum Thema: Weisheit des Eintrages

    And now to something worum es eigentlich hier geht:

    Nachtbüchleins kleiner Wochenrückblick

    => BlogLand wurde Opfer eines Distributed Denial of Service, kurz DDoS, also der Nichtverfügbarkeit eines Dienstes, der eigentlich verfügbar sein sollte. Nein, damit ist nicht die Ladezeitenproblematik, die asynchron laufenden Serveruhren oder ähnliche bekannte - um nicht zu sagen berühmt-berüchtigte - Probleme gemeint, sondern ein Hackerangriff. Warum sich Hacker nun aber die Mühe machen, ein System lahmzulegen, das sich bereits selbst erfolgreich weitgehend lahmgelegt hat, kann nur jemand beantworten, der auch Eulen nach Athen trägt

    => Dienstag bleibt Pispers-Tag:

    => Brücken zu bauen ist auch heute noch eine geradezu heroische Anstrengung. Da wird geplant und zuvor gelehrt und gelernt, da wird entworfen, berechnet, nachgebessert, getunt, gebaut, geprüft und gegengeprüft. Es wird abgesenkt und aufgestockt, nachgemessen, die Statistik bemührt und zu guter letzt schlicht gehofft und gezwungenermaßen der Natur ihren Lauf gelassen, denn die Statistik gibt eben nur unrealistische Mittelwerte als Endergebnis heraus und auf Erfahrung gibt die Bauüberwachung wenig. Wohl weil die sich ärgert, das mittelalterliche Konstruktionen (und älteres) selbst dann noch begeh- und befahrbar sind, wenn moderne Konstruktionen längst zerfallen und vergessen sind...

    => PentAgrion ist wieder da

    => nur der Form halber: erwähnte ich schon, das es gut und richtig ist, wenn das Team - bzw. ganz konkret deren einziges Mitglied Blaubeerina - im Falle der generellen nichterreichbarkeit BlogLands andere Kommunikationswege nutzt, um wenigstens die dort vertretenen BlogLänder(innen) zu informieren..? Falls nicht, sei dies hiermit als geschehen zu betrachten. Denn man kann sich gerne aufregen - wo es nötig ist und schlicht Mist gebaut wurde. Man soll aber nun nicht im Kuchen den Krümel suchen

    => man darf sich aber sehr wohl über Dankesbekundigungen als offenes Problem im FehlerBlog amüsieren, klarer Fall von Realsatire

    => genug des BlogLandes. Sagen sich ja auch immer mehr und spoten. Oder overn, my'en, pressen Worte...

    Und nun noch das Wetter die Leseempfehlungen:

    (als Idee übernommen von DarkRose)

    Kommen wir nun zur Vernetzung weiterer Wochenrückblicke - hier im Angebot:


    - T.G.i.F. - nach dem manchmal und dem Nirvana von Frau vonB-lang

    - Wochenrückblick 26.05.2013 von Travel-Girl

    - Wochenrückblicker 2013-21 von Dirpet

    - Weekly Update #54 von Lesemonster

    - rückblick, wasser von oben, ausblick von Ravenshadow

    P.S. Weitere Blogger-WochenRückBlicke sind gern gesehen ;)

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