...die im Koalitionsvertrag festgelegt wurde:
Bislang fließen sowohl die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge als auch ein milliardenschwerer Steuerzuschuss in den Gesundheitsfond; zuküünftig werden aber wohl nur noch die Arbeitgeberbeiträge und die Mittel aus dem Bundeshaushalt in diesen einfließen.
Weil diese Mittel dann aber nur noch ca. 50% des Finanzbedarfs der Krankenkasen abdecken, müssen die sich den "Rest" bei ihren Versicherten holen, Stichwort "Kopfpauschale".
Wie hoch dieser einheitliche Pauschalbeitrag sein wird, hängt vor allem davon ab, für wen sie fällig wird.
Würde etwa der Status Quo im neuen System fortgeführt - also würden auch nicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder künftig kostenlos mitversichert - läge die monatliche Prämie nach seinen Berechnungen bei rund 140 Euro. Denkbar ist auch, dass jeder zurzeit gesetzlich Versicherte, Kinder und Ehepartner inklusive, eine Prämie zahlen muss. In diesem Fall läge sie wohl bei gut 100 Euro pro Monat.
Allerdings rechnet Wasem mit der Umsetzung eines dritten Weges, bei dem Kinder beitragsfrei mitversichert sind, nicht erwerbstätige Ehepartner aber zur Kasse gebeten werden. Wären alle Erwachsenen beitragspflichtig, läge die monatliche Pauschale wohl bei rund 125 Euro. Eine Familie müsste dann maximal 250 Euro im Monat zahlen.
Aber damit noch nicht genug:
Weil Gutverdiener heute mehr zahlen als weniger Betuchte, im Falle der Einführung einer Kopfpauschale aber alle den gleichen Beitrag zahlen müssten, ist es offensichtlich, dass die Managerin eher zu den Reformgewinnern zählen würde als ihr Putzmann.
Doch der Kreis der Profiteure ist weitaus größer, als ein einfacher Blick auf diese Extreme der Einkommensskala vermuten lässt. Denn gesetzlich Versicherte, die heute als Single mehr als 125 Euro und als Paar über 250 Euro pro Monat für die Krankenversicherung zahlen, würden erst einmal entlastet. Berechnungen des Gesundheitsökonomen Günter Neubauer zeigen, dass damit Alleinstehende ab einem Bruttoeinkommen von 1500 Euro und Haushalte mit zwei Erwachsenen, der mehr als 3000 Euro verdient, zu den Profiteuren zählen würden.
Ein großes Problem für viele Menschen hierzulande, denn es bedeutet im Umkehrschluß, das vor allem Singles, die im Niedriglohnbereich arbeiten und Familien, die weniger als 3000 Euro brutto verdienen, die Verlierer & Draufzahler sein werden.
(Quelle & mehr: SpOn)

Bellydancer













Wenn es tatsaechlich dazu kommt dass die Versicherten zusaetzliche pro-Kopf-Praemien zahlen muessen, dann stoesst es mir auf dass Kinder beitragsfrei, Ehepartner jedoch nicht, sein sollen. Letzten Endes zahlen alle anderen dann fuer die Kinder. Denke wer sich das leisten kann (Besserverdiener) sollten fuer jedes Familienmitglied zahlen, dann koennen die die es sich nicht leisten koennen entsprechend entlastet werden.